Selbstverwirklichung im Job

Geht das?

Entgegen der weitläufigen Meinung beginnt die Bewerbungsphase nicht gleich mit der Bewerbung. Vorausgehen sollte ihr eine eigene Selbst- und Standortanalyse. Erst wenn Sie wissen, worin Ihre Stärken und Schwächen liegen und Sie Ihre Berufswahl und Ihren Berufsweg an diesen ausgerichtet haben, können Sie im Beruf erfolgreich sein. Lassen Sie sich während der Bewerbungsphase nicht unter Druck setzen. Bewerben Sie sich keinesfalls auf alle möglichen Stellenangebote, nur um schnell unterzukommen oder sich aufs Geratewohl zu verändern! Streben Sie stattdessen eine Stelle an, mit der sich Ihre persönlichen und beruflichen Ziele nicht nur kurzfristig am besten verwirklichen lassen. Je nach Ihrer persönlichen Einstellung und Ihren Fähigkeiten sind Sie für bestimmte Tätigkeiten bzw. Unternehmen grundsätzlich sehr gut geeignet, während Sie bei anderen völlig fehl am Platze und sehr schnell unzufrieden wären.

Bewerbermarkt

Immer wieder kristalisieren sich zwei Gruppen von Arbeitnehmern heraus. Die einen sitzen  scheinbar festgeklebt entweder in ihrem alten Job – oder ihrer Arbeitslosigkeit fest und werden bei der Neubesetzung interessanter Stellen mit schöner Regelmäßigkeit übergangen. Andere bekommen - bei ähnlicher Qualifikation - im Rekordtempo einen neuen Job. Mit Zufall oder Glück hat dies in den wenigsten Fällen zu tun.

Eigenmarketing

Geschickte Konzepte der Eigenvermarktung sind das Geheimnis des Erfolges. Große Markenartikler wissen es seit langem: Ob ein Angebot zum Ladenhüter oder Bestseller wird, hängt nicht unbedingt von der objektiv betrachteten Qualität eines Produktes ab. "Marketing ist die Ausrichtung des Angebots an den Bedürfnissen der Abnehmer", so lernt es jeder Wirtschaftsstudent im ersten Semester. Dass dies auch für das Arbeitsleben gilt, ist selbst Marketingfachleuten und Managern nicht bewusst. Überprüfen Sie, wie gut Ihr persönliches Eigenmarketing ist! Gut sein allein genügt nicht. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass der Vorgesetzte, der Personalleiter den Wert Ihrer Bewerbung bzw. Ihrer Person von allein erkennt. Erfolge, Fähigkeiten oder Ideen müssen bekannt gemacht werden, um aufzufallen. Nur wenn Sie Ihren eigenen Wert kennen, können Sie ihn auch nach außen vertreten. Stellen Sie Ihre Qualifikationen, Neigungen und Kenntnisse zusammen. Dann  analysieren Sie, welche Vorteile Sie Ihrem neuen Arbeitgeber bieten können. Wer erfolgreich sein will, muss seinen Nutzen deutlich machen. Schaffen Sie Individualität.

Bewerbungs- und Karriereberatung

Bewerbungen sind eine persönliche Angelegenheit. Sie haben sich schließlich Mühe gegeben, bereiteten alles bestens vor, präsentierten sich in Bestform und halten nun die „mit Bedauern“ formulierte Absage in der Hand. Die meisten Menschen empfinden es deshalb als eine persönliche Niederlage, wenn ein gewünschtes Arbeitsverhältnis oder ein Karriereschritt letztendlich nicht zustande kommt. Doch sollten Sie beachten: Es gibt viele Gründe, warum Sie einen Job nicht bekommen: Ob wichtige Unterlagen fehlten oder eine Bewerbung 100 Seiten umfasste, ob die Lebensläufe wenig aussagekräftig oder die Anschreiben dilettantisch waren, eines vereinte sie alle am Schluss: Die Absage.

Viele Menschen leben vor allem für das Wochenende und den Urlaub. Die normalen Arbeitstage werden "ertragen" und "mühsam" hinter sich gebracht. Da lohnt sich die Frage, ob Sie vielleicht auch zu den Menschen gehören, die sich bisher nicht klar gemacht haben, dass Ihre Arbeitszeit Ihre Lebenszeit ist.

Arbeit sollte Spaß machen!

Wieviel Zeit in der Woche verbringen Sie durchschnittlich mit Ihrer Arbeit? Wenn Sie normal berufstätig sind, dürfte das eine ganze Menge sein. 35, 40, 45 oder mehr Stunden? Plus Anfahrtsweg, Sondersitzungen und all die Gedanken, die Sie sich in Ihrer Freizeit machen...

Und wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Job? Haben Sie das Gefühl, auch auf Ihrer Arbeit wirklich zu leben oder ist er mehr ein notwendiges Übel? Wie wäre es wohl, wenn Sie eine Arbeit hätten, die Ihnen Spaß macht und bei der Sie sich verwirklichen können

"Selbstverwirklichung? Ha, ich bin froh, überhaupt einen Job zu haben!"

"Man kann schon froh sein, überhaupt einen Job zu haben" - Dieses Argument hört man oft, wenn man mit Menschen über die Möglichkeiten spricht, eine Arbeit zu finden, die einem wirklich liegt und Spaß macht.

Es ist teilweise schon tragisch: Viele unzufriedene Berufstätige klammern sich verzweifelt an die Gründe, warum es nicht anders geht. Anstelle sich nach neuen Möglichkeiten und Chancen im Beruf umzuschauen, sich weiterzubilden und dazuzulernen, erzählen sie sich und anderen lieber, warum es besser ist in dem alten Job zu bleiben, obwohl jeder Tag eine Qual ist.

Zum Thema "Traumjob" lauten Ihre Killerargumente vielleicht:

Bei der Arbeitsplatzlage kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Job hat.

Selbstverwirklichung ist was für Träumer - im Job geht's ums Geldverdienen.

Es gibt keine Arbeit, die Spaß macht.

Ich finde keinen anderen Job.

Ich bin schon froh, wenn ich überhaupt einen Job finde.

Ich bin zu alt.

Ich habe nicht die richtige Ausbildung.

Ich bin nicht intelligent genug.

usw.

 

Ist Selbstverwirklichung im Beruf denn überhaupt möglich?

Ist es denn überhaupt möglich, eine Arbeit zu finden, in der wir aufgehen, die uns Spaß macht, eine Arbeit, bei der wir morgens aufstehen und diese Tätigkeit an den meisten Tagen gegen nichts anderes eintauschen möchten? Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Ja, es ist möglich, einen Arbeitsplatz zu finden oder ihn sich zu schaffen, an dem man zufrieden ist und eine Arbeit hat, die man gerne macht.

Was zwischen uns und unserem Traumjob steht, befindet sich vor allem in unserem eigenen Kopf. Wir trauen es uns einfach nicht zu, einen Job zu bekommen, in dem wir uns wohl fühlen. Hier begrenzt uns weniger die Wirklichkeit als unser mangelndes Selbstvertrauen in unsere Fähigkeiten.

Wenn andere es schaffen, können Sie das auch

Es gibt immer wieder Beispiele von Leuten, die einen Job gefunden haben, der sie erfüllt. Manch einer macht sich selbstständig. Ein anderer probiert vielleicht viele verschiedene Stellungen und Positionen aus, bis er "die richtige" gefunden hat. Und noch ein anderer beginnt in seinem bestehenden Job so lange kleine und große Dinge zu verändern, bis er zufrieden ist.

Und das alles ganz unabhängig von Ausbildung, Aussehen, Intelligenz, Alter oder sonstigen Umständen.

Eines ist unerlässlich: Sie müssen es für möglich halten

 

"Ob du glaubst du kannst es oder ob du glaubst du kannst es nicht: du hast immer recht"

Henry Ford

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg

Weitere Downloads